essence – 33 wild white ways

essence - 33 wild white ways Ja, so manchen Hype kann ich nicht nachvollziehen – und manchmal kann ich auch nicht nachvollziehen, was andere über bestimmte Nagellacke schreiben. 33 Wild White Ways von essence ist so ein Fall. Berühmt geworden für seine wundervolle Deckkraft und den geringen Preis, zudem große Verfügbarkeit. Nur: wofür braucht man eigentlich weißen Nagellack? – Naja, ich denke, die meisten nutzen ihn eher als French-Lack oder für Nail Art. Pur getragen habe ich ihn zumindest noch nirgendwo gesehen. ;)

Seine Deckkraft ist aber auch schon mein erster Irritationsmoment. Ähm, ja, er deckt schon ganz okay. Aber ein „One-Coater“ ist er sicherlich nicht. Dazu wird er viel zu ungleichmäßig und streifig – wenn ich von ihm nur eine Schicht lackiere, kann ich Pinselstriche nachvollziehen und an selbigen auf meinen Nagel durchschauen. Die Textur macht es auch nicht unbedingt einfacher, da er relativ pampig und fest ist. Naja. In diesem Punkt also schon mal keine Begeisterungsstürme. Auf den Fotos seht ihr zwei Schichten plus Überlack.

essence - 33 wild white waysGeringer Preis, große Verfügbarkeit – ja, das stimmt; mit 1,55€ ist er wirklich günstig. Aber auch das macht aus ihm eben keinen perfekten Nagellack. Ich lackiere also weiterhin zwei dünne Schichten und erfreue mich dann an blickdichtem, regelmäßigen Nagellack – schön finde ich es trotzdem, dass essence einen relativ gut deckenden, weißen Nagellack in die Drogerien gebracht hat.

essence - 33 wild white waysWelche Erfahrungen habt ihr mit Wild White Ways gemacht? Ich habe ihn für Nail Art genutzt, was ich euch die nächsten Tage zeigen werde.

-Rea

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22 Gedanken zu “essence – 33 wild white ways

  1. Also zwei Schichten für nen weißen Lack find ich eigentlich ja schon ziemlich gut – velleicht jetzt nicht DIE außergewöhnliche Seltenheit, die einen großen Hype rechtfertigt, aber auch nicht der Normalfall. Da setz ich den doch mal gleich auf meine „Muss ich wohl haben“-Liste. :-D

    • :D Ja, das ist (für Weiß… und Drogerie…) schon ganz passabel eigentlich. Ich erinnere mich noch an meinen Cult Nails Tempest… der war in der ersten Schicht wirklich (fast) makellos. Was ein Lack! Allerdings gibt es Cult Nails ja leider nicht mehr.

      • Oh nein, das mit Cult Nails hatte ich noch gar nicht mitbekommen. Echt schade drum, ich hab ein paar von deren Lacke und die waren wirklich gut. :-(

      • Jep, das stimmt. Auf der andern Seite fand ich die Marke auch seltsam – vor allem dieses „Kult-Gehabe“. Die Farben waren zuletzt auch nicht mehr so interessant. Das haben andere Indie-Marken besser hinbekommen, vor allem auch mit Vertrieb…

  2. also ich mag ihn gern :)
    ei mir wird er auch nicht arg streifig. Ich habe dieses ungleichmäßig-werden aber genrell auch eher mit sehr flüssigen Texturen und nicht mit den etwas dickeren.
    Dass er nicht mit einer Schicht deckt, ist ok. Für mich ist kaum ein Lack mit einer Schcht deckend. Aber da ich ihn meist nur als Unterlack oder für Nailarts verwende fallen etwaige Zicken vielleicht auch nicht so auf.
    LG

    • Ich hatte mir den letzten Punkt – also, dass er unter Nail Art nicht so auffällt – auch überlegt. Aber zumindest bei mir würde man es derbst sehen. :D Liegt aber eventuell auch an meinen Nägeln; die sind ja sehr gebogen, entsprechend sammelt sich der Lack auch total an den Nagelrändern. Wenn man flachere Nägel hat, fällt das bestimmt nicht so auf…

  3. Bei mir ist der Lack das komplette Gegenteil- sehr gut aufzutragen, grade weil er etwas dicker ist in einer schicht deckend… Ich finde den wirklich genial- vor allem, weil ich mich zwei Jahre mit einem horror von claire’s rumgeärgert habe, der auch nach der vierten schlicht nicht ganz deckend war ;)
    Pur kann ich das auch nicht aber zum stammen dürfte der gehen oder als basis unter ein stamping oder für cut outs… Der geht eig immer ;)

    • Wieso verläuft der bei dir nicht?! :D Ich frage mich, ob meiner nicht sogar zu flüssig ist. Auch wenn ich ihn pampig und fest finde. :D

      • Weil mich der Lack einfach lieber mag als ich?! ;) XD
        Dann lass ihn mal nen halben Tag offen stehen- hab ich einmal mit einem WAHNSINNIG flüssigen essence gemacht (das der mir beim handhaben die finger runter gelaufen ist war echt der Hammer) und das hat echt gut geholfen- dann hatte der wieder ne Konsistenz ;)

  4. Ich glaub, dass der steife Pinsel eher dran schuld ist. Bei mir wird er, wenn ich recht viel am Pinsel hab, mit einer Schicht deckent- nur wird dann die Gegend um die Nagelhaut rech schirch, wenn ich nicht sehr aufpasse. Werd ihn dann sicherlich in meine heiß geliebte Milani-Flasche umfüllen, da mag ich den Pinsel viel mehr- hoffe es funktioniert dann auch besser damit :)

    • Ich mag den Pinsel auch echt nicht sooo gerne… ich hatte auch den Plan, einfach viel am Pinsel zu haben, aber dann hab ich eine kilometerdicke Lackschicht, die überall hinläuft. Auch doof. Und trocknet nicht schön. :/ Hmpf.

  5. Interessanter Artikel! Mich überrascht es, dass der Nagellack doch nicht so perfekt ist wie ich, aufgrund der vielen positiven Rezensionen, erwartet hätte.
    Dann verhält er sich im Grunde genommen wie der weiße Basecoat von Catrice, der bei der ersten Schicht auch streifig wird (ich hab ihn nämlich getestet).

    • Hm, einige Fans scheint es zu geben (nehme ich wegen der Kommentare an). Ich werde in den nächsten Tagen mal ein Foto von einer Schicht auf meinen Nägeln hochladen. Dann ists für alle vielleicht besser zu beurteilen, welche Ansprüche ich stelle :)

  6. Ich glaub, die Qualität von dem Lack war vor diesem „the gel polish“ Kram besser, was den Hype um den Lack begründet. Weil so gut wie alle neuen essence Lacke haben ja diese dickliche Textur, um den Geleffekt zu erreichen. Bisschen nervig wie ich finde, weil ich komm mit dieser Textur schlecht klar.

    • Oh, das könnte sein. Ich hab noch einen anderen von diesen gel Lacken (4 eva young oder so ein schwachsinniger Name…) und den finde ich ganz okay. Er ist von der Textur aber auch anders als WWW. Der ist ja so gar nicht umgänglich.

  7. Pingback: beloved dots, lacktastische Edition | Lacktastisch... Viel Nagellack um nichts

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